Über Methanol

Traditionell wird Methanol aus Holz hergestellt, weshalb man es auch Holzsprit nennt. Methanol ist ein besonders flexibler Brennstoff, der direkt mit Benzin für erhöhte Verbrennungseigenschaften vermischt werden kann, der aber auch als Brennstoff für Brennstoffzellen verwendet werden kann.
Methanol wird zurzeit hauptsächlich aus Erdgas hergestellt, wird aber auf Sicht aus nachhaltigen Energiequellen, wie z. B. Biomasse/Biogas, Abfall oder Windenergie hergestellt werden. Auf letztgenannte Weise kann man überschüssigen Windenergiestrom in Form flüssigen Methanols lagern und so Strom für den späteren Gebrauch speichern.
 

Methanol und Brennstoffzellen passen gut zueinander 
Da Methanol ein ausgezeichneter Brennstoff in Brennstoffzellen ist, kann dies eine zukünftige Alternative zu fossilen Brennstoffen im Transportsektor werden.
In Brennstoffzellen verwendetes Methanol ist besonders effizient und kann in vielen Fällen die Energie doppelt so gut ausnutzen, wie ein Verbrennungsmotor. Ein weiteres Plus hierbei ist die Herstellung von Methanol in flüssiger Form, sodass es leicht zu lagern und im vorhandenen Verteilungssystem leicht zu handhaben ist.
 

BioMethanol
Methanol kann ein nachhaltiger Brennstoff sein, wenn Biomasseressourcen für die Herstellung verwendet werden. BioMethanol ist Methanol, das aus Biomasse oder dem biologisch abbaubaren Teil aus Abfällen (z. B. Holzabfall) hergestellt wird. Auf diese Weise trägt das aus den Brennstoffzellen ausgeleitete CO2 nicht negativ zum Klimahaushalt bei.
 
 
Methanol und Sicherheit
Methanol ist giftig und ist mit Vorsicht zu verwenden.
Es gibt jedoch mit der Anwendung von Methanol in der chemischen Industrie bereits große Erfahrung. Das von EcoMotion verwendete Methanol wird mit Wasser gemischt (40 % Wasser – 60 % Methanol), und wird daher als weniger feuergefährlich als Benzin eingestuft. Außerdem hat Methanol den Vorteil, dass es durch Mikroorganismen wesentlich schneller in der Natur abgebaut wird.